Die Wasserversorgung

Aktuelle Situation

In Pelmang gibt es mehrere Quellen und einen Bach für die Wasserversorgung. Mehr als die Hälfte der Einwohner nutzt den Bach für die Trink-wassergewinnung und weitere Versorgung mit Wasser. In der Monsunzeit werden Schlamm, Dreck, Blätter, Abfall in den Bach geschwemmt, wodurch die Wasserqualität immens beeinträchtigt wird. Die meisten Bewohner von Pelmang müssen das Wasser über größere Entfernungen in Plastikbehältern (ca. 15-25 l) tragen. Das ist harte Arbeit, benötigt viel Zeit und ist unhygienisch.

Vor ca. 25 Jahren wurde ein Wassersystem durch die „NGO Nepalhilfe" (Non Governmental Organisation) gebaut, welches Wasser zu etwa 60 Stellen über das Dorf verteilt geliefert hat. Für jede Stelle wurden eine Arbeitsfläche mit Wasserhahn und ein Betonboden konstruiert. Heute sind nur noch 25 Wasserstellen funktionstüchtig. Das bedeutet, dass ca. 35 Wasserstellen nicht mehr funktionieren, da Wasserhähne kaputt oder Wasserleitungen/Rohre zerstört sind.

 

Unser Beitrag

Unser Engagement in Pelmang führte dazu, dass die (Wieder-)Instandsetzung des Wassersystems durch japanische Geldgeber übernommen wurde. Auf unsere Initiative hin wurde die Qualität des Quellwassers labortechnisch überprüft und als gesundheitlich unbedenklich eingestuft.

 

Grundsätzliche Überlegungen

Um Nachhaltigkeit für das neue Wassersystem zu erzielen, ist es notwendig, die Wasserschläuche in einer Tiefe von ca. 90 - 100 cm zu verlegen, um sie vor der starken Sonneneinstrahlung, Kälte, Menschen und Tieren zu schützen. Alle Bewohner gaben ihre Einwilligung, wo immer die Notwendigkeit besteht, die Leitung durch die eigenen Grundstücke zu verlegen. Des Weiteren erklärten sich alle Bewohner in Pelmang freiwillig dazu bereit, sich mit ihrer eigenen Arbeitskraft an folgenden Tätigkeiten zu beteiligen:

  • Trägerarbeiten, um die notwendigen Materialien zu transportieren
    z.B. 1 Sack Zement – 50 kg – kann von einem Träger transportiert werden
  • Ausheben der Flächen für die Wasserstellen sowie der ca. 1 m tiefen Kanäle, um die Wasserleitungen zu verlegen
  • Steine brechen, um die Wasserstellen zu bauen