Die medizinische Situation

    

 

IN PELMANG ...

gibt es bisher keine medizinische Infrastruktur. Einen medizinischen Stützpunkt (Health Post) können die Dorfbewohner nach 1-2 stündigem Fußmarsch in dem Ort Bung erreichen.

In Bung gibt es jedoch keinen Arzt, es besteht über eine Krankenschwester/Krankenpfleger die Möglichkeit einer sehr einfachen medizinischen Ersthilfe bei Erkältungen, Atemwegs-, Durchfallerkrankungen und allen Arten der Versorgung von Wunden. Erkranken die Dorfbewohner ernsthaft, so müssen sie 3 Tage zum nächstliegenden Flughafen Paphlu laufen oder getragen werden um, so sie überhaupt finanzielle Möglichkeiten dazu haben, nach Kathmandu geflogen zu werden und dort weitere medizinische Versorgung zu erfahren.

Aufgrund des Fehlens von (schul-)medizinscher Versorgung folgen viele Bewohner teilweise noch den alten traditionellen Methoden und beten ihre vielfältigen Naturgötter an oder opfern Tiere im Glauben an Heilung. Als weiterhin ursächlich für die schlechte gesundheitliche Lage der Menschen stellen sich

  • die schlechte Wasserqualität des benutzten Trinkwassers,
  • die unzureichenden Sanitär- und Abwasseranlagen,
  • die offenen abzugslosen Herdfeuer in den Lehmhäusern sowie
  • das mangelnde Hygiene-Bewusstsein der Dorfbewohner dar.